Oberalster, Verein für Wassersport

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1. Herren

5:9 - „Rückert-Invasion in Schwarzenbeck“ bleibt Wunschdenken – dafür mal wieder eine famose Vorstellung von Alex Oltmann

Samstag um 15.00 durfte sich unser Team einer beeindruckenden Schwarzenbeker Fangemeinde präsentieren, wobei unserem jahrelang im Konkurrenzverein TSV Glinde aktive Peter als bis heute anerkannter Rekordsachsenwaldmeister eine gesonderte Ansprache zu Teil kam. Kai-Enno war als unser Mannschaftskapitän dann auch so frei die große Anzahl anwesender Tischtennisfreunde und professionelle Aufmachung der Gastgeber lobend in seinen Gastvortrag mit einzubeziehen. Nun zum Spielgeschehen:

 

In den Doppeln verpassten wir die 2:1-Führung knapp, nach Sieg unsers Doppel 1 Oltmann/Weber verloren Kleffel/Rückert aus ihrer Sicht und gefühlten Form etwas überraschend gegen Schulz/Ungruhe und Aktivensprecher Tobi Schmidt verpasste nach 5 engen Sätzen mit seinem neuen Partner Nico Schild den Sieg nur knapp gegen das starke schwarzenbeker Doppel 3 Skrobanek/Fazlic.

Dann schlug die Stunde zur großen „Oltmann-Show“. In 3:1-Sätzen entzauberte unser ex-Kapitän mit Ungruhe einen der vermeintlich stärksten Spieler Regionalliga-Nord und brachte seine Freude über diesen Wahnsinns-Coup nicht nur durch spektakuläre Jubelakrobatik zum Ausdruck: „Ich bin der festen Überzeugung, dass spätestens heute alle übrigen Mannschaften beim studieren der Ergebnisse des Spieltages erkannt haben sollten, dass es beim VfW Oberalster dieses Jahr im oberen Paarkreuz nicht nur gegen den Hamburger Meister Weber schwer werden kann zu punkten,...die Tatsache, dass Ungruhe amtierender Norddeutscher Vizemeister ist und auf seinem Weg dorthin unter anderem so namhafte Akteure wie Bundesligaspieler Filus bezwang wertet diesen Spielgewinn nicht unbedingt ab.“

Alex’ dritter Punktgewinn für unser Team durch seinen Sieg gegen Raffo Schulz war dann das Sahnehäupchen seiner starken Vorstellung. Gerri stellte seine Klasse durch seinen Sieg über Raffo unter Beweis, für das oltmannsche Meisterstück reichte es gegen Ungruhe für ihn allerdings nicht ganz.

In der Mitte standen HATTV-Aktivensprecher Tobi Schmidt und der allmählich nach Krankheit zu alter Klasse zurückfindende Kai-Enno Kleffel den beiden „schwarzenbeker Lieblingen“ Sören Wegner und Milan Skrobanek gegenüber. Der Aktivensprecher verlor gegen Wegner nach verheißungsvollem Start durch ein 11:0 im ersten Satz mit 1:3, Kai-Enno hatte gegen seinen alten Vereinskameraden Skrobanek den Sieg auf dem Schläger, musste im Fünften aber doch noch gratulieren. Das Selbe Schicksal ereilte Tobi gegen seinen alten Bekannten aus Zivizeiten, auch er musste sich im Fünften beugen, gab sich anschließend allerdings kämpferisch: “Die knappen Niederlagen heute heißen für mich noch längst nicht, dass ich das Gewinnen verlernt hätte, vielmehr gibt mir der knapp verpasste Sieg heute einen erneuten Antrieb es das nächste Mal meinem Gegner und den Zuschauern erst recht zeigen zu wollen!“

Als Peter Rückert gegen schwarzenbeks Spielertrainer Fazlic die Box betrat erreichte der Lärmpegel in der Halle unbestritten seinen Höhepunkt. In der Neuauflage des früheren Abonnements-Endspiels der offenen Sachsenwaldmeisterschaften sorgte Peter immer wieder für viel Spaß und gute Laune unter den Zuschauern, indem er zum Beispiel mehrfach den mittlerweile fast schon legendären „erschöpften Rückert“ spielte oder sich auf kleine Wortspiele und Ansagen in Richtung Publikum einließ. Peters Sinn für gute Laune und Unterhaltung zum Trotz war Fazlic an diesem Tag der etwas Bessere und war sichtlich erfreut über seinen Sieg gegen unseren Peter, als er vor Freude nach Spielende fast einen Purzelbaum schlug. Nico demonstrierte abermals seine bisher starke Form, indem er in der Manier eines coolen Siegertyps gegen seinen Gegner Freystazky einen 0:2-Satzrückstand egalisierte und dann nach super Ballwechseln mit 12:0 im Entscheidungssatz einlochen konnte. Im zweiten Durchgang konnte er bei seinem 1:3 gegen Fazlic das Ruder allerdings auch nicht mehr herumreißen, so musste der Vfw bei seiner Abreise die Erkenntnis mit nach Hamburg nehmen zwar eine ansprechende Leistung gezeigt zu haben, aber dennoch die Punkte erneut beim Gegner gelassen zu haben. Die nächsten beiden Sonntage soll gegen Borssum und Stahnsdorf die altbekannte Vfw-Heimstärke wieder zum tragen kommen, mal sehen wie wir uns im Abstiegskampf weiterhin schlagen...