Oberalster, Verein für Wassersport

Oberalster, Verein für Wassersport in Hamburg: Fechten, Fußball, Gymnastik, Handball, Kanusport, Lauftreff, Tanzsport, Tischtennis, Volleyball
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Erlebnisberichte

Möbel Kraft-Marathon 2010 oder 25 Jahre Hamburg Marathon

Der 25.04.2010 war der Tag, an dem sich die Stadt Hamburg wieder einmal als Sportstadt präsentieren konnte. Bei guten bis sehr gutem Wetter wurde der Möbel Kraft-Marathon 2010 auf der Reeperbahn pünktlich um 09.00 gestartet. Mehr als 20 000 Sportler gingen nach Veranstalterangaben in diesem Jahr beim zweitgrößten Stadtrennen Deutschlands an den Start.

Es hat zwar die Läufer/-innen aus den hinteren Startblöcken bis zu 11 Minuten gedauert, bis sie die Startlinie passierten, aber da die Zeitnahme per Champion-Chip erfolgte, wurde somit die Netto-Laufzeit gemessen. Das Ziel wurde von den folgenden Läufer/-innen in der Holstenglacis nach jeweils (Zeiten: siehe unten) erreicht.

Läufer/-in  /  Netto-Zeit

  • Frank Wehowsky 3:15:22
  • Dieter Kiewitt 3:31:45
  • Thomas Schmidt 4:01:49
  • Jens Bastian 4:07:51
  • Kerstin Bastian 4:07:30
  • Reinhard Dummer 4:13:25
  • Rolf Hartmann 4:14:31
  • Saskia Hartweger 4:24:25
  • Ernst Baldischweiler 4:38:05
  • Katharina Peuckert 4:40:54
  • Siegfried Leisner 5:46:24
  • Liane Finnern 5:46:24

Herzlichen Glückwunsch an alle Finisher. Ganz besonderen Glückwunsch aber an unsere Läufer/-innen, die ihr „Erstlingswerk" vollbracht haben.

An Streckenrand standen – wie auch in den Vorjahren – eine Vielzahl unserer Lauftreffler zur moralischen Unterstützung bereit. Insbesondere sei hier auch der Verpflegungsstand bei km 20 erwähnt. Bei diesem Verpflegungsstand wurden nicht nur Getränke (Wasser und ein isotonisches Getränk, Bananen) angeboten, sondern es wurden gleichzeitig noch Erinnerungsfotos geschossen.

Bei km 20 viel einem das Lächeln auch noch etwas leichter. Die ansteigende Wärme hat die Läufer/-in mit zunehmendem Rennverlauf zugesetzt.

Als langjähriger Gast zum Hamburg-Marathon ging Ernst Baldischweiler aus dem Schwarzwald für den LT Alstertal an den Start.

Offensichtlich gefällt Ernst die flache Laufstrecke in Hamburg. In seinem Black Forest muss er bereits die ersten Laufkilometer bergab bzw. bergauf laufen.

Einen Wehrmutstropfen hat der Hamburg-Marathon jedoch zu verzeichnen. Die Veranstalter wagten für die Expo Marathon-Messe den Sprung über die Elbe in die City Süd in den Schuppen 52. Dieser Sprung über die Elbe ist sicherlich für die Erweiterung der HafenCity von Vorteil. Der Innenstadt von Hamburg fehlte aber das Marathon-Feeling. Die Expo Marathon-Messe wurde zum großen Teil nur noch von den Startern zum Abholen der Startunterlagen aufgesucht. Das interessierte Laufpublikum, dass sonst den Weg in die Hamburg-Messe am Dammtor gefunden hat, hat den Weg in den abgelegen Schuppen 52 nicht auf sich genommen.

Hoffen wir einmal, dass die Veranstalter ihre Gewinnmaximierung hinter die Bedürfnisse der Marathon-Läufer/-innen stellt. Im Ranking der Städtemarathons hat der Hamburg-Marathon bereits im letzten Jahr Federn lassen müssen.

Heike und Liane

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