Oberalster, Verein für Wassersport

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Rest Hinrunde 2009 – Auftakt Rückrunde 2010

Am 7.11. trat unsere 1.Frauen gegen den Lokalrivalen SC Alstertal in der Ausweichhalle Tessenowweg an. Zur Halbzeit stand es 10:16 aus unserer Sicht. Auch die zweite Halbzeit konnte nicht besser gestaltet werden. Am Ende trennte man sich dann 16:30.

 

Wesentlich besser agierten wir gegen den bisher ungeschlagenen Tabellenführer Eimsbütteler TV. Zur Halbzeit lagen wir 9:8 mit einem Tor in Front. Das Spiel wogte hin und her und keine der Mannschaften konnte sich entscheidend absetzen. Kurz vor Schluss ging der ETV mit 2 Toren in Führung und alles schien gelaufen. Es waren noch 2 Minuten zu spielen als der Anschlusstreffer gelang. Durch eine Superparade unserer Torfrau „Schnecke“ bestand nun noch die Möglichkeit mit einem letzten Angriff zumindest den Ausgleich zu erzielen. Mit vollem körperlichem Einsatz und einer kleinen Blessur holte Conny 10 Sekunden vor Schluss noch einen Siebenmeter heraus den Corinna sicher verwandelte. Alles in Allen ein hart erkämpftes Unentschieden 15:15, aber sicher kein Spiel für schwache Nerven.

Am 22.11.ging es auswärts zum TSV Prisdorf. 9:5 zur Halbzeit und 20:14 am Ende schließen auf eine souveräne Leistung.

Condor mußten wir am 5.12 in heimischer Halle leider beide Punkte überlassen. Nachdem die 1. Halbzeit mit 3:9 irgendwie an uns vorbei ging, konnte die 2. Runde etwas ausgeglichener gestaltet werden. Am Ende hatte Condor 17 und OA/FTV nur 10 Zähler auf dem Konto.

Das letzte Spiel der Hinrunde gegen FC St. Pauli gestaltete sich am Anfang sehr ausgeglichen. Mit einem torarmen 7:7 gingen wir zur Pause in die Kabinen. In der 2. Halbzeit wurde die Trefferquote deutlich besser. Diesmal entführten wir mit einem 20:18 beide Punkte mit nach Hause.

Nachdem wir das Hinrundenspiel gegen den Niendorfer SV mit 17:10 verloren hatten, hieß es jetzt in der Rückrunde Revanche zu nehmen. Gute Voraussetzungen für dieses Vorhaben war die gut besetzte Auswechselbank. Zur Halbzeit stand es 9:5. und am Ende konnte ein ungefährdetes 18:15 an den Verband gemeldet werden. Dabei wurden einige Tore durch einstudierte Spielzüge erzielt. Zeigt sich hier schon die Handschrift des neuen Trainergespanns? Auf jeden Fall eine gelungene Revanche!

Schon wieder wie in der Hinrunde gegen St. Pauli ein Spiel mit einem Remis (9:9) zur Halbzeit. Leider nicht mit einem guten Ende für uns. Zum Schluß nahm die

SG HH Nord wieder mit der gleichen Tordifferenz mit einem 18:16 beide Punkte mit nach Hause.

Besser lief es dann wieder gegen St. Pauli. Zur Halbzeit (10:6) sah es nach einem souveränen Sieg aus. Aber der Gegner liess nicht locker und änderte die Taktik. Conny wurde mal wieder in „Fraudeckung“ genommen. Der Gegner verkürzte nach der Halbzeit den Rückstand auf ein Tor und glich zwischenzeitlich sogar aus. Am Ende konnten wir jedoch Dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung in Abwehr und Angriff mit einem 19:17 wieder beide Punkte für uns verbuchen.

Einige Absagen im Forum deuteten auf eine unterbesetzte Auswechselbank hin. Aber so war es dann doch nicht gegen die SG Osdorf/Lurup. Laut Trainer Andy versäumten seine „Mädel“ in der ersten Halbzeit die gegebenen Chancen in Tore umzusetzen. Zwei Siebenmeter und zwei Steilangriffe, die eigentlich zu 100-prozentigen Toren hätten führen müssen, wurden nicht genutzt. Zur Halbzeit lagen wir dann folgerichtig mit 5:13 zurück. Auch durch eine gute kämpferische Leistung in einer dann ausgeglichenen zweiten Halbzeit konnten wir den Rückstand gegen die doch recht robust auftretenden Frauen von der SG Osdorf/Lurup nicht egalisieren. Am Ende stand es dann 14:22 aus unserer Sicht.

 

Bei unserem Heimspiel am 7.11 trat die 1. Männer gegen den AMTV an. Hier lagen wir nach zur Halbzeit mit 10:17 zurück. Obwohl wir die zweite Halbzeit mit 13:10 für uns gestalten konnten, reichte es wie schon in mehreren anderen Spielen nicht zu einem positiven Endergebnis.

Beim Spiel am 14.11 ging es dann zur Jenfelder Allee zu Wandsbek 72. Auf dem Papier ein Gegner, der einen Tabellenplatz vor uns stand und scheinbar eine lösbare Aufgabe darstellte. Aber wenn schon diverse Stammspieler wegen Urlaub oder Krankheit fehlen und wir mit Aushilfe von einem Spieler (Roy) der 2. Männer nur einen Feldspieler auf die Auswechselbank bringen, dann sind das schon schlechte Voraussetzungen. Und so kam es dann auch, das wir schnell zurücklagen. Nur einmal, während der ersten Halbzeit, keimte beim Trainer und den 2 mitgereisten Fan`s Hoffnung auf, als wir uns auf 3 Tore herankämpften. Zur Halbzeit lagen wir dann wieder mit 11:19 hinten. Auch dem Schiedsrichter können wir die Schuld eigentlich nicht in die Schuhe schieben. Es ist halt so, wenn eine Mannschaft geschlossen und entschlossen hart in der Abwehr zupackt, so wird manches aus unserer Sicht vermeintliche Foul nicht geahndet. Auf unserer Seite wurde dagegen zu lasch oder auch manchmal dann wiederum zu entschlossen eingegriffen. Das wurde aber dann geahndet. Die Erfahrung zeigt, das eine geschlossene Abwehrarbeit die Schwelle der Ahndung durch den Schiedsrichter beeinfflusst. Auch die zweite Halbzeit verlief wie die erste. Die Angriffe von Wandsbek 72 waren schneller, effizienter und auch glücklicher. Am Ende gingen wir doch etwas geknickt mit 21:36 von der Platte. 21 Tore erzielen ist vielleicht garnicht so schlecht. Aber 36 Tore einfangen zeigt schon wo die Trainingsschwerpunkte gesetzt werden müssen.

Am 22.11 spielten wir vor heimischem Publikum gegen den THB HH 03. Alles begann erfolgversprechend und zur Halbzeit führten wir souverän mit 12:8. Lag es nun an der wiederum dünnen Personaldecke, an der Kondition, hatten wir nur einfach Pech oder einfach einen schlechten Tag. Das Endergebnis lautete 24:18, aber leider nicht für uns.

Am 12.12, dem letzten Spiel der Hinrunde, empfingen wir unseren zukünftigen Trainingspartner den Meiendorfer SV. Nachdem wir zu Halbzeit knapp mit 9:8 führten, gestaltete sich die 2. Halbzeit wesentlich torreicher. Unsere Rückraumschützen Marco und Dirk hatten wohl in der Halbzeit etwas Zielwasser getrunken, so das die Hinrunde mit einem positiven Ergebnis von 24:18 abgeschlossen wurde.

Der Rückrundenauftakt verlief bei den 1. Männer nach Mass. Im Gegensatz zum Hinspiel war die Auswechselbank voll besetzt. Sie schlugen die HG Wandsbek-Jenfeld/HTBU nach einer knappen Führung (9:8) zur Halbzeit. Nach der Halbzeit wurde der Torevorsprung kontinuierlich ausgebaut und das nicht nur auf Grund konsequenter Deckungsarbeit. Zwischenzeitlich schmolz der erarbeitete Vorsprung auf 2 Tore.Die Fan`s hatten aber eigentlich nie die Befürchtung, das hier noch was anbrennen könnte. Die Partie endete dann ungefährdet mit 20:16.

Das Spiel gegen HT 16 Hamburg gestaltete sich anfangs wesentlich besser als das Hinrundenspiel. Diesmal hatten wir auch eine gut besetzte Auswechselbank. Zur Halbzeit (12:11) und weite Strecken der 2. Halbzeit lagen wir immer knapp in Front. Kurz vor Schluss führte der Gegner dann aber auf Grund einiger durch uns vergebenen Chancen im Angriff mit einem Tor. Trotz einer kämpferischen Leistung kamen wir nicht mehr in Ballbesitz und mussten in der Schlussphase noch den Treffer zum 21:23 hinnehmen. Anzumerken ist, das nicht nur bei diesem Spiel Auswechselspieler garnicht zum Einsatz gekommen sind. Bisher war es so, das einige Spieler nur zum Einsatz kamen, wenn die Personaldecke knapp (man brauchte sie), das Spiel am Ende sowieso nicht mehr zu retten oder wenn ein sicherer Spielstand gegeben war. Jeder Spieler möchte zum Einsatz kommen und nicht einen halben Tag des Wochenendes ungespielt zu verbringen. Bei so knappen Spielständen über die gesamte Spielzeit ist es sicher nicht einfach für den Trainer die richtigen Spieler einzusetzen. Die Frage muss jedoch gestattet sein, ob nicht auch ein Stammspieler bzw. Leistungsträger (vielleicht auch schon in der ersten Halbzeit) mal fünf Minuten Pause braucht um am Ende des Spieles noch die genügende Kondition und Konzentration zu haben. Auch nicht gesetzte Spieler brauchen Motivation und Anerkennung.

Als wenn unser Trainer Eddy diese zu diesem Zeitpunkt noch nicht veröffentlichten o.a. Zeilen schon vorausgeahnt hätte, hatten Andre und Sven auch schon in der ersten Halbzeit gegen den ungeschlagenen Tabellenersten AMTV nicht nur Kurzeinsätze. Auch wenn sie als „Handballneulinge“ im Angriff noch keinen durchschlagenden Erfolg hatten, so waren sie doch ballsicher, zeigten Einsatz und standen in der Abwehr ihren Mann. War das die nötige Entlastung der Leistungsträger, um in der Schlußphase ausreichend Kondition und Konzentration auf die Platte zu bringen? Furios legte OA/FTV los, denn gegen den Tabellenführer konnten wir eigentlich nur unbefangen agieren. Nach 3:0 für uns guckte AMTV schon etwas erstaunt in die Runde. Dank einer konzentrierten Abwehrarbeit und geduldig herausgespielten Abschlüssen erhöhten wir auf 8.2. Zur Halbzeit holte AMTV zwar etwas auf und es stand 10:7. Schon in der Anfangsphase gab es durch die nicht ganz firmen Zeitnehmer Bedienungsprobleme mit der Hallenspielanzeige. Das setzte sich dann auch in der zweiten Halbzeit fort in Form von verzögertem Zeit anhalten und wieder starten bei Spielunterbrechungen. Unser Trainer Eddy wurde etwas unwirsch und der Schiri konnte ihn nur mit „gelb“ und dann mit 2 Minuten beruhigen. Leider hatte zu diesem Zeitpunkt schon ein Spieler ein 2-Minuten-Strafe, so dass wir auf einmal nur zu viert auf der Platte standen. Eine sicher zu diesem Zeitpunkt nicht gewollte Sonderaufgabe. AMTV erzielte in dieser Phase 2 „Eddy-Tore“ und kam im Anschluss sogar mit einigen Steilangriffen bis auf 13:12 heran. Aber das Zittern der paar mitgereisten Fan´s dauerte nicht lange, denn wir hatten wieder eine gute Phase und wir setzten uns auch Dank einer sehr guten Torwartleistung mit 4 Toren ab. Am Schluß trugen wir die Angriffe ruhig, diszipliniert und nicht überhastet vor und wir konnten letztlich mit einem 22:19 beide Punkte beim Spitzenreiter entführen. Rüdi kam an diesem Spieltag im Tor nicht zum Einsatz. Sein Resümee nach Spielende: Ich hätte heute Super-Honk nicht toppen können - Ein respektables mannschaftsdienliches Verhalten!

 

Die 2. Männer kam am 21.11 gegen den Walddörfer SV förmlich unter die Räder. Da nützte alle Routine nichts. Die halb so alten Spieler des Waldörfer SV waren doppelt so schnell. Schon das Halbzeitergebnis von 20:13 war schon fast wie ein Endstand. Der aber lautete dann sogar 42:23. Nach dem Spiel wurde wieder laut darüber nachgedacht in der nächsten Saison doch bei den Senioren anzutreten. Aber vielleicht hatten wir auch nur einen schlechten Tag, denn die bisherigen Ergebnisse vom Walddörfer SV in dieser Gruppe zeugten nicht von einem Überflieger.

Das letzte Spiel der Hinrunde am 13.12. gegen die SG HH Nord endete nach einem ausgeglichenem Halbzeitstand von 10:10 wieder unglücklich mit 23.22 zu unseren Ungunsten.

Auch das erste Rückrundenspiel am 16.01. gegen den SC Alstertal Langenhorn führte nicht zu zählbaren Punkten. Ähnlich der Hinrunde war der Endstand 21:30 (Halbzeit 10:14).

Das letzte Spiel vor Redaktionsschluß stand mal wieder unter einem ungünstigen Stern. Es herrschte absoluter Personalmangel, bedingt durch Verletzungen und Krankheit. Um nicht selber Schlußlicht der Tabelle zu werden , mußten wir sehen, den bisherigen Tabellenletzten, den TSC Wellingsbüttel zu schlagen. Kurz vor Spielbeginn standen 5 Feldspieler und 2 Torleute auf der Platte. Es wurde beschlossen, schnell einen der Keeper (Monkey) zum Feldspieler „umzuschulen“. Da dann auch noch ein entsprechendes Trikot fehlte, mußte Dirk sein gelbes Schiedsrichterdress hergeben, um mittels einer aufgeklebten Nummer ein regelgerechtes Trikot herzustellen. So begannen wir dann, in der Hoffnung, das die Kondition für 60 Minuten ausreichte. Gleich in der Anfangsphase verletzte sich Andy leicht. Als er dann bei einer Aktion nochmals unglücklich hinfiel, war schon zu befürchten, das wir das Spiel in Unterzahl weiterführen mussten. Aber Andy biss die Zähne zusammen und stand für eine Weile nur in der Abwehr seinen Mann. Obwohl es mit dem Laufen nicht so richtig ging, schaltete er sich dann als Kreisläufer wieder in den Angriff ein. Da hatten die Abwehrspieler vom TSC mit seiner Gewichtsklasse so ihre Probleme. Der Rückraum wurde jetzt von Ralle, Helge und zeitweise durch Monkey(!) besetzt. Erstaunlicher Weise stand es zur Halbzeit 8:7 für uns. Die Fan´s stellten sich die Frage: Wird die Kondition für weitere 30 Minuten reichen? Weitgehend diszipliniert spielten wir unseren Stiefel runter, um möglichst keine tödlichen Konter einzufangen, denn der Gegner hatte eine voll besetzte Auswechselbank. Als Monkey dann dank seiner doch überraschenden Schnelligkeit sogar einen Steilangriff abfing und Helge selbst noch einen erfolgreichen Konter lief, schien das Spiel in „trockenen Tüchern“. Aber der Gegner ließ nicht locker und verkürzte 8 Minuten vor Schluss auf ein Tor. Jetzt hiess es besonders in der Abwehr mit letztem Einsatz zu kämpfen und die letzten Leistungsreserven zu mobilisieren. Mit Unterstützung von einer kleinen Schar anwesender Fan´s, die eine lautstarke (gefühlt mindestens 30 Leute) La-Ola-Welle inszenierten, beendeten wir das Spiel mit 18:16.

Tabellenstand vom 31.01.2010

 

Mannschaft Liga Gruppe Punkte    Tore       Platz von Mannschaften

1. Frauen     III        3       12:14   201:226       05 10

1. Männer    IV        2      10:14   256:280       08 10

2. Männer    V        2       04:14   179:232       07 08

Übrigens hängen die Spielpläne (auch zum Mitnehmen) für Nicht-Internet-Benutzer am Schwarzen Brett im Bootshaus. Ich werde versuchen diese aktuell zu halten.

Alfred Langer